Rendite-Dreieck belegt Potenzial von Mitarbeiteraktien für Vermögensaufbau

Dirk Lambach, März 8, 2021

87 Prozent der Mitarbeiteraktienpläne erzielen über zehn Jahre eine jährliche Rendite von mindestens 5 Prozent, die Hälfte der Pläne sogar von über 11 Prozent pro Jahr. Dies zeigen neueste Analysen auf Basis des Rendite-Dreieck Mitarbeiteraktien, mit dem sich die Entwicklungen von Beteiligungsprogrammen börsennotierter Unternehmen in Deutschland für die Jahre 1996 bis einschließlich 2020 berechnen lassen. Das Rendite-Dreieck macht zudem deutlich, dass durch die Gewährung von Gratisaktien bzw. Rabatten des Arbeitgebers beim Aktienkauf das Risiko der Anlage in Mitarbeiteraktien für die Arbeitnehmer reduziert wird. Die Programme erzielen auch dann noch eine positive Rendite, wenn die Kursentwicklung der Aktien aufgrund von Krisen wie der Dotcom-Blase bzw. der Finanz- und Wirtschaftskrise mittelfristig negativ ist.

Das Rendite-Dreieck ist auf Initiative der hkp/// group in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Aktieninstitut und dem Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung – AGP entstanden. Über die frei zugängliche web-basierte Plattform können Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Rahmenbedingungen und Details von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen simulieren und entsprechende Wertentwicklungen ermitteln. Für die Berechnungen können Angaben zur Ausgestaltung von Mitarbeiteraktienprogrammen, zu Freibeträgen und anderen relevanten Aspekten einbezogen werden. Auch die Verdopplung des steuerlichen Freibetrags für Mitarbeitereinlagen auf 720 Euro jährlich, die voraussichtlich zum 1. Juli 2021 in Kraft tritt, kann schon bei der Berechnung berücksichtigt werden. In der aktuellen Version sind alle DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen berücksichtigt.

Die Analysen belegen, dass Mitarbeiterbeteiligungsprogramme eine sehr attraktive Möglichkeit für Arbeitnehmer sind, um individuell Vermögen aufzubauen. AGP Geschäftsführer Dr. Heinrich Beyer betont vor diesem Hintergrund: „Die durch den Gesetzgeber vorgesehene Verdopplung des steuerlichen Freibetrags für Mitarbeiteraktien ist ein erster Schritt, die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiterkapitalbeteiligung zu verbessern. Auf Basis des Rendite-Dreiecks lassen sich die Vorteile von Mitarbeiteraktien wesentlich genauer darstellen und besser einschätzen.“

Aus Sicht von David Voggeser, Senior Manager der hkp/// group, ist das Rendite-Dreieck ein wichtiges Tool, um Mitarbeitern die Vorteile von Aktienprogrammen für ihren Vermögensaufbau zu veranschaulichen: „Die Kapitalbeteiligung von Mitarbeitern nutzt allen – den Mitarbeitern, den Unternehmen und der Gesellschaft. Qualifizierte Informationen, wie sie das Rendite-Dreieck Mitarbeiteraktien bietet, sind da eine wirksame Entscheidungsgrundlage. Es braucht aber auch substanzielle Anreize für entsprechendes Handeln. 720 Euro Freibetrag sind hier ein im internationalen Vergleich nach wie vor beschämend geringer Betrag.“

Eine Sicht, die auch Dr. Norbert Kuhn, Leiter Unternehmensfinanzierung beim Deutschen Aktieninstitut, teilt. Er plädiert dafür, auch im politischen Umfeld die Chancen von Aktieninvestments stärker in den Blickpunkt zu rücken: „Im Vergleich mit anderen Ländern hat die Aktienkultur in Deutschland noch deutliches Ausbaupotenzial. Nach wie vor können zu viele Menschen in Deutschland die Chancen und Risiken von Aktien nicht richtig einschätzen. Die Mitarbeiteraktie ist ein ideales Instrument, dass breite Bevölkerungskreise erste Erfahrungen mit der Aktienanlage sammeln. So verlieren sie ihre Scheu vor der Aktienanlage und bauen langfristig ein Aktienportfolio auf.“

Das Rendite-Dreieck Mitarbeiteraktien finden Sie unter www.mab-renditedreieck.de